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	<title>Kommentare zu: Das-Grosse-Rechts-Links-Spiel</title>
	<link>http://www.equinox-net.de/wp/10-04-2007/das-grosse-rechts-links-spiel/</link>
	<description>Freies Denken und erweitertes Bewußtsein</description>
	<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 10:47:26 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Das-Grosse-Rechts-Links-Spiel (II) - equinox-net</title>
		<link>http://www.equinox-net.de/wp/10-04-2007/das-grosse-rechts-links-spiel/#comment-29517</link>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 21:50:21 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.equinox-net.de/wp/10-04-2007/das-grosse-rechts-links-spiel/#comment-29517</guid>
					<description>[...] Vor Jahren fiel mir in einem Nachrichtenmagazin ein Foto aus dem Bundestag auf. Es zeigte während einer Sitzungspause einige Politiker, die zwischen den Sitzreihen zusammen standen und - das Foto war in dieser Hinsicht eindeutig - sich köstlich amüsierten. Es scheint nun von vornherein nichts Merkwürdiges dabei zu sein, wenn auch Politiker gut gelaunte Menschen sein können, wenn da nicht ein Detail gewesen wäre, das mich verblüffte. Zwei der Politiker, die da mit dem herzlichsten und freundschaftlichsten Lachen der Welt miteinander umgingen, waren zum einen der ehemalige Kanzler Gerhard Schröder und zum anderen eine Abgeordnete der PDS, deren Namen mir entfallen ist, die jedoch zu dieser Zeit wegen ihres punkigen Aussehens und ihrer Nähe zur Kommunistischen Plattform medial immer wieder mal auffiel (vielleicht kann mir jemand mit dem Namen auf die Sprünge helfen?). Zwei ziemlich krasse politische Gegner (der &#8220;Kanzler der Bosse&#8221; und die Kommunistin), mit ideologischen Ansichten, die diametraler nicht hätten sein können, gaben sich hier als die besten Kumpel zu erkennen. Nun besteht hier eine gewisse Gefahr, in Stammtischmanier miesepetrig und mißtrauisch etwas hineinzudeuten, was in dieser Szene vielleicht gar nicht vorhanden war, nichtsdestotrotz bringt es uns zu unserem Thema, dem Großen-Rechts-Links-Spiel und seinen Protagonisten, noch einmal zurück und obendrein einige neue, überraschende Gedanken dazu. Denn wenn wir schon von einem Spiel sprechen, wäre es doch einmal interessant, einige Aspekte desselben unter dem Blickwinkel der Spieltheorie zu betrachten. Im ersten Teil dieses Beitrags sind wir beim Großen-Rechts-Links-Spiel automatisch und etwas voreilig von einem Nullsummenspiel im Sinne der Spieltheorie ausgegangen. Manchmal versteht man umgangsprachlich unter einem Nullsummenspiel, daß niemand etwas gewinnt oder verliert, aber das ist falsch. Ein klassisches und mathematisch korrektes Nullsummenspiel ist ein Spiel, bei dem auf der einen Seite gewonnen, was auf der anderen Seite verloren wird. Politisch gesehen haben wir also - z.B. bei einer Wahl - einen eindeutigen Gewinner und einen eindeutigen Verlierer; der eine übernimmt Regierungsverantwortung, der andere geht in die Opposition. Die eingangs geschilderte Szene scheint jedoch - zumindest beispielhaft - zu demonstrieren, daß ein Nullsummenspiel zur Beschreibung der politischen Gegebenheiten an der Realität vorbeigeht. Dies hatten wir schon irgendwie geahnt, denn ein Nullsummenspiel würde zum einen den lachenden Dritten außerachtlassen, zum anderen geht es den Verlierern ausgesprochen gut (Ämter, Ausschüsse, Kommissionen, Einfluß, fette &#8220;Diäten&#8221; und Renten, Spesenabrechnungen, Dienstwagen, Büros, hübsche Sekretärinnen, Dienstwagen, Reisen usw.). Die zu einfache Rechnung eines Nullsummenspiels geht demzufolge hier nicht auf, was uns mitten in die sogenannte kooperative Spieltheorie hinein katapultiert. Was wäre, wenn die politischen Seiten nur nach außen - in der theatralischen Kulisse des Spiels - unversöhnliche Gegner wären, dahinter aber, bewußt um die Regeln des Spiels wissend, kooperieren und gemeinsam profitieren? Wenn man die Skandale in Wirtschaft und Politik der letzten Zeit verfolgt hat, liegt es nicht fern, das Maß für diese Kooperation im persönlichen Vorteil des einzelnen Mitspielers anzunehmen. Das ist nun wirklich nichts Neues. Auf der Ebene der politisch herrschenden Klasse finden wir also ein Spiel vor, das im Großen und Ganzen nur Gewinner hervorbringt (von einzelnen politischen Subjekten abgesehen, die einmal in Ungnade gefallen, vom Selbstbedienungstrog verstoßen werden oder - selten genug - aus Gewissensgründen das Spiel von sich aus verlassen). Mit anderen Worten: das was wir unbedarften Leute gemeinhin für Alternativen halten, sind gar keine. Das stürzt uns in ein spieltheoretisches Debakel, das wir nur mit Hilfe eines echten Mathematikers lösen können, in diesem Fall Prof. Dr. Christian Rieck von www.spieltheorie.de. Prof. Rieck kann man nichts vormachen, denn von einem ganz anderen Ausgangspunkt her ist ihm der merkwürdige Umstand der Kooperation bei eigentlich gegnerischen Spielpartnern ebenso aufgefallen: &#8220;Die CDU wollte die Mehrwertsteuer um 2 Prozentpunkte anheben, die SPD gar nicht - beide zusammen heben sie um 3 Prozentpunkte.&#8221; Ein weiterer interessanter Gesichtspunkt: Da offenbar immer mehr Menschen das Große-Rechts-Links-Spiel durchschauen und aufgrund des Fehlens wirklicher Alternativen eine Wahl, die keine ist, ablehnen oder in Verwirrung geraten, haben wir mittlerweile keinen eindeutigen Sieger mehr, sondern eine Große Koalition. D.h. Leute, die früher - eigentlich, im Sinne des Spiels - politisch spinnefeind (man erinnere sich an &#8220;die Spinne&#8221;) waren, vertragen sich nun - im &#8220;Interesse des Landes&#8221; - ausgesprochen gut. Kooperiert wird nicht mehr hinter den Kulissen, sondern ganz offen und ungeniert. Schlechter gehts nicht, denn alles was man früher im Sinne einer bestehenden Opposition nicht beschließen konnte, beschließt man nun gemeinsam und im besten Einvernehmen, wie auch Prof. Rieck kritisch bemerkt. Er stellt sich und uns daraufhin die interessante Frage: &#8220;Wenn wir wählen dürfen, ob wir wählen dürfen, nehmen wir dann an?&#8221; Die Beantwortung ist mathematisch nicht so trivial, wie man denken mag, das letztendliche Fazit verblüffend: &#8220;Ob das Wahlrecht für uns wertvoll oder wertlos ist, hängt demnach nicht davon ab, ob wir die beiden Alternativen überhaupt gut oder schlecht finden, sondern ausschließlich davon, wie sehr sie sich voneinander unterscheiden.&#8221; Da die Ableitung dieses Ergebnisses auch für Nichtmathematiker bemerkenswert ist, möchte ich Prof. Riecks Überlegungen dankenswerterweise kurz vorstellen: Wir haben die zwei Alternativen F und K, die wir wählen können (wollen) und den Wert W, der den Wert unseres Wahlrechts oder den &#8220;Gewinn&#8221; ausdrückt, den wir durch die Ausübung unseres Wahlrechts erzielen. Da ein Einzelner den Ausgang der Wahl nicht beeinflussen kann (erstrecht nicht, wenn wir den &#8220;Dritten&#8221; als Entscheider außerhalb des Spiels nicht vergessen), kommt das Wahlergebnis einer Lotterie gleich, d.h. wir bekommen F und K mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit p. Mit 100%iger Wahrscheinlichkeit bekommen wir entweder den einen (F) oder den anderen (K), d.h. wenn p die Wahrscheinlichkeit dafür ist, daß F gewinnt (unser Favorit), ist 1 - p die Wahrscheinlichkeit für K. Daraus leitet sich folgende Formel für W ab: [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Vor Jahren fiel mir in einem Nachrichtenmagazin ein Foto aus dem Bundestag auf. Es zeigte während einer Sitzungspause einige Politiker, die zwischen den Sitzreihen zusammen standen und - das Foto war in dieser Hinsicht eindeutig - sich köstlich amüsierten. Es scheint nun von vornherein nichts Merkwürdiges dabei zu sein, wenn auch Politiker gut gelaunte Menschen sein können, wenn da nicht ein Detail gewesen wäre, das mich verblüffte. Zwei der Politiker, die da mit dem herzlichsten und freundschaftlichsten Lachen der Welt miteinander umgingen, waren zum einen der ehemalige Kanzler Gerhard Schröder und zum anderen eine Abgeordnete der PDS, deren Namen mir entfallen ist, die jedoch zu dieser Zeit wegen ihres punkigen Aussehens und ihrer Nähe zur Kommunistischen Plattform medial immer wieder mal auffiel (vielleicht kann mir jemand mit dem Namen auf die Sprünge helfen?). Zwei ziemlich krasse politische Gegner (der &#8220;Kanzler der Bosse&#8221; und die Kommunistin), mit ideologischen Ansichten, die diametraler nicht hätten sein können, gaben sich hier als die besten Kumpel zu erkennen. Nun besteht hier eine gewisse Gefahr, in Stammtischmanier miesepetrig und mißtrauisch etwas hineinzudeuten, was in dieser Szene vielleicht gar nicht vorhanden war, nichtsdestotrotz bringt es uns zu unserem Thema, dem Großen-Rechts-Links-Spiel und seinen Protagonisten, noch einmal zurück und obendrein einige neue, überraschende Gedanken dazu. Denn wenn wir schon von einem Spiel sprechen, wäre es doch einmal interessant, einige Aspekte desselben unter dem Blickwinkel der Spieltheorie zu betrachten. Im ersten Teil dieses Beitrags sind wir beim Großen-Rechts-Links-Spiel automatisch und etwas voreilig von einem Nullsummenspiel im Sinne der Spieltheorie ausgegangen. Manchmal versteht man umgangsprachlich unter einem Nullsummenspiel, daß niemand etwas gewinnt oder verliert, aber das ist falsch. Ein klassisches und mathematisch korrektes Nullsummenspiel ist ein Spiel, bei dem auf der einen Seite gewonnen, was auf der anderen Seite verloren wird. Politisch gesehen haben wir also - z.B. bei einer Wahl - einen eindeutigen Gewinner und einen eindeutigen Verlierer; der eine übernimmt Regierungsverantwortung, der andere geht in die Opposition. Die eingangs geschilderte Szene scheint jedoch - zumindest beispielhaft - zu demonstrieren, daß ein Nullsummenspiel zur Beschreibung der politischen Gegebenheiten an der Realität vorbeigeht. Dies hatten wir schon irgendwie geahnt, denn ein Nullsummenspiel würde zum einen den lachenden Dritten außerachtlassen, zum anderen geht es den Verlierern ausgesprochen gut (Ämter, Ausschüsse, Kommissionen, Einfluß, fette &#8220;Diäten&#8221; und Renten, Spesenabrechnungen, Dienstwagen, Büros, hübsche Sekretärinnen, Dienstwagen, Reisen usw.). Die zu einfache Rechnung eines Nullsummenspiels geht demzufolge hier nicht auf, was uns mitten in die sogenannte kooperative Spieltheorie hinein katapultiert. Was wäre, wenn die politischen Seiten nur nach außen - in der theatralischen Kulisse des Spiels - unversöhnliche Gegner wären, dahinter aber, bewußt um die Regeln des Spiels wissend, kooperieren und gemeinsam profitieren? Wenn man die Skandale in Wirtschaft und Politik der letzten Zeit verfolgt hat, liegt es nicht fern, das Maß für diese Kooperation im persönlichen Vorteil des einzelnen Mitspielers anzunehmen. Das ist nun wirklich nichts Neues. Auf der Ebene der politisch herrschenden Klasse finden wir also ein Spiel vor, das im Großen und Ganzen nur Gewinner hervorbringt (von einzelnen politischen Subjekten abgesehen, die einmal in Ungnade gefallen, vom Selbstbedienungstrog verstoßen werden oder - selten genug - aus Gewissensgründen das Spiel von sich aus verlassen). Mit anderen Worten: das was wir unbedarften Leute gemeinhin für Alternativen halten, sind gar keine. Das stürzt uns in ein spieltheoretisches Debakel, das wir nur mit Hilfe eines echten Mathematikers lösen können, in diesem Fall Prof. Dr. Christian Rieck von <a href="http://www.spieltheorie.de." rel="nofollow">www.spieltheorie.de.</a> Prof. Rieck kann man nichts vormachen, denn von einem ganz anderen Ausgangspunkt her ist ihm der merkwürdige Umstand der Kooperation bei eigentlich gegnerischen Spielpartnern ebenso aufgefallen: &#8220;Die CDU wollte die Mehrwertsteuer um 2 Prozentpunkte anheben, die SPD gar nicht - beide zusammen heben sie um 3 Prozentpunkte.&#8221; Ein weiterer interessanter Gesichtspunkt: Da offenbar immer mehr Menschen das Große-Rechts-Links-Spiel durchschauen und aufgrund des Fehlens wirklicher Alternativen eine Wahl, die keine ist, ablehnen oder in Verwirrung geraten, haben wir mittlerweile keinen eindeutigen Sieger mehr, sondern eine Große Koalition. D.h. Leute, die früher - eigentlich, im Sinne des Spiels - politisch spinnefeind (man erinnere sich an &#8220;die Spinne&#8221;) waren, vertragen sich nun - im &#8220;Interesse des Landes&#8221; - ausgesprochen gut. Kooperiert wird nicht mehr hinter den Kulissen, sondern ganz offen und ungeniert. Schlechter gehts nicht, denn alles was man früher im Sinne einer bestehenden Opposition nicht beschließen konnte, beschließt man nun gemeinsam und im besten Einvernehmen, wie auch Prof. Rieck kritisch bemerkt. Er stellt sich und uns daraufhin die interessante Frage: &#8220;Wenn wir wählen dürfen, ob wir wählen dürfen, nehmen wir dann an?&#8221; Die Beantwortung ist mathematisch nicht so trivial, wie man denken mag, das letztendliche Fazit verblüffend: &#8220;Ob das Wahlrecht für uns wertvoll oder wertlos ist, hängt demnach nicht davon ab, ob wir die beiden Alternativen überhaupt gut oder schlecht finden, sondern ausschließlich davon, wie sehr sie sich voneinander unterscheiden.&#8221; Da die Ableitung dieses Ergebnisses auch für Nichtmathematiker bemerkenswert ist, möchte ich Prof. Riecks Überlegungen dankenswerterweise kurz vorstellen: Wir haben die zwei Alternativen F und K, die wir wählen können (wollen) und den Wert W, der den Wert unseres Wahlrechts oder den &#8220;Gewinn&#8221; ausdrückt, den wir durch die Ausübung unseres Wahlrechts erzielen. Da ein Einzelner den Ausgang der Wahl nicht beeinflussen kann (erstrecht nicht, wenn wir den &#8220;Dritten&#8221; als Entscheider außerhalb des Spiels nicht vergessen), kommt das Wahlergebnis einer Lotterie gleich, d.h. wir bekommen F und K mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit p. Mit 100%iger Wahrscheinlichkeit bekommen wir entweder den einen (F) oder den anderen (K), d.h. wenn p die Wahrscheinlichkeit dafür ist, daß F gewinnt (unser Favorit), ist 1 - p die Wahrscheinlichkeit für K. Daraus leitet sich folgende Formel für W ab: [&#8230;]
</p>
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	<item>
		<title>Von: Soliton 91</title>
		<link>http://www.equinox-net.de/wp/10-04-2007/das-grosse-rechts-links-spiel/#comment-1275</link>
		<pubDate>Tue, 08 May 2007 19:35:55 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.equinox-net.de/wp/10-04-2007/das-grosse-rechts-links-spiel/#comment-1275</guid>
					<description>Hi,

ich denke der letzte Absatz Deines neuen Artikels trifft die Situation sehr gut: 

“Als Negativ-Null-Summen-Spiel wird in der Spieltheorie ein Spiel bezeichnet, in welchem die Regeln so gesetzt sind, dass sich jeder Spieler nach seinem persönlichen Vorteil verhalten muss, welches aber dazu führt, dass am Ende alle Spieler verlieren.”

Wenn es früher tatsächlich Menschen und Gruppen gab, die hinter der Bühne das Spiel inszeniert haben, dann halte ich das 1. für wahrscheinlich und 2. für historisch sinnvoll.

Ich befürchte allerdings, daß das Spiel ausser Kontrolle geraten ist und "ihnen" die Scheiße über den Kopf wächst. Zur Zeit sieht alles nur noch danach aus, als würde lediglich Schadensbegrenzung betrieben.

Der ursprüngliche Hund liegt m.E. viel früher begraben. In der Begründung der Kultur, in der wir Menschen die Krone der Schöpfung darstellen.

Wir ach so klugen Menschen, die es geschafft haben unsere Lebensgrundlagen effizient zu zerstören. In diesem Spiel, in dem eine einzige Eigenschaft erfolg verspricht, macht es Sinn einen "Regisseur" zu besitzen. Die Eigenschaft? Rücksichtlosigkeit. Damit wurde in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder Entscheidungen getroffen. Von klugen Menschen, von dummen Menschen. Keine ihrer sogenannten Entscheidungen kann als nur klug oder nur dumm klassifiziert werden. Nur rücksichtlos sind alle.

Leider sind wir intelligente und rücksichtslose Menschen auch noch Stolz und können unsere vergangenen Fehler nicht zugeben. Deswegen sind wir jetzt wo wir sind.

Wir tuen nicht das, was sinnvoll und vernünftig wäre. Wir versuchen lediglich nicht zu doof auszusehen und unsere Rücksichtslosigkeit zu maskieren.

Alle Behauptungen sind wahr in gewissem Sinn, falsch in gewissem Sinn, bedeutungslos in gewissem Sinn, wahr und falsch, wahr und bedeutungslos, falsch und bedeutungslos und wahr und falsch und bedeutungslos in gewissem Sinn.

Doch ein Lächeln und die Welt ist verändert.

:-)
S-91</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi,</p>
<p>ich denke der letzte Absatz Deines neuen Artikels trifft die Situation sehr gut: </p>
<p>“Als Negativ-Null-Summen-Spiel wird in der Spieltheorie ein Spiel bezeichnet, in welchem die Regeln so gesetzt sind, dass sich jeder Spieler nach seinem persönlichen Vorteil verhalten muss, welches aber dazu führt, dass am Ende alle Spieler verlieren.”</p>
<p>Wenn es früher tatsächlich Menschen und Gruppen gab, die hinter der Bühne das Spiel inszeniert haben, dann halte ich das 1. für wahrscheinlich und 2. für historisch sinnvoll.</p>
<p>Ich befürchte allerdings, daß das Spiel ausser Kontrolle geraten ist und &#8220;ihnen&#8221; die Scheiße über den Kopf wächst. Zur Zeit sieht alles nur noch danach aus, als würde lediglich Schadensbegrenzung betrieben.</p>
<p>Der ursprüngliche Hund liegt m.E. viel früher begraben. In der Begründung der Kultur, in der wir Menschen die Krone der Schöpfung darstellen.</p>
<p>Wir ach so klugen Menschen, die es geschafft haben unsere Lebensgrundlagen effizient zu zerstören. In diesem Spiel, in dem eine einzige Eigenschaft erfolg verspricht, macht es Sinn einen &#8220;Regisseur&#8221; zu besitzen. Die Eigenschaft? Rücksichtlosigkeit. Damit wurde in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder Entscheidungen getroffen. Von klugen Menschen, von dummen Menschen. Keine ihrer sogenannten Entscheidungen kann als nur klug oder nur dumm klassifiziert werden. Nur rücksichtlos sind alle.</p>
<p>Leider sind wir intelligente und rücksichtslose Menschen auch noch Stolz und können unsere vergangenen Fehler nicht zugeben. Deswegen sind wir jetzt wo wir sind.</p>
<p>Wir tuen nicht das, was sinnvoll und vernünftig wäre. Wir versuchen lediglich nicht zu doof auszusehen und unsere Rücksichtslosigkeit zu maskieren.</p>
<p>Alle Behauptungen sind wahr in gewissem Sinn, falsch in gewissem Sinn, bedeutungslos in gewissem Sinn, wahr und falsch, wahr und bedeutungslos, falsch und bedeutungslos und wahr und falsch und bedeutungslos in gewissem Sinn.</p>
<p>Doch ein Lächeln und die Welt ist verändert.</p>
<p>:-)<br />
S-91
</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>Von: FC</title>
		<link>http://www.equinox-net.de/wp/10-04-2007/das-grosse-rechts-links-spiel/#comment-1248</link>
		<pubDate>Tue, 08 May 2007 11:14:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.equinox-net.de/wp/10-04-2007/das-grosse-rechts-links-spiel/#comment-1248</guid>
					<description>Möglicherweise gehört das Geld jedoch auch nur zum Spiel. Wir haben dann wieder zwei Seiten: die Reichen, die Geld haben und die Armen, die keins haben, aber welches haben wollen. Wäre noch etwas anderes als Geld vorstellbar, das dem Leben einen Sinn geben könnte? Natürlich nicht - innerhalb des Spiels.
Die Reichen sind ein schönes Aushängeschild. Gewissermaßen die Wurst am Baum, nach der der Dackel springt. Doch gibt es nicht hinter dieser Kulisse eine Klasse, die jederzeit den Kapitalmarkt bestimmt, Geld, Aktien, Wertpapiere usw. in beliebigen Mengen nachdruckt und den ganzen finanziellen Zinnober manipuliert? Es ist schwer vorstellbar, daß Leute mit einem solchen Einfluß genauso wie alle anderen nur ein paar bunten Scheinchen hinterherhecheln ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Möglicherweise gehört das Geld jedoch auch nur zum Spiel. Wir haben dann wieder zwei Seiten: die Reichen, die Geld haben und die Armen, die keins haben, aber welches haben wollen. Wäre noch etwas anderes als Geld vorstellbar, das dem Leben einen Sinn geben könnte? Natürlich nicht - innerhalb des Spiels.<br />
Die Reichen sind ein schönes Aushängeschild. Gewissermaßen die Wurst am Baum, nach der der Dackel springt. Doch gibt es nicht hinter dieser Kulisse eine Klasse, die jederzeit den Kapitalmarkt bestimmt, Geld, Aktien, Wertpapiere usw. in beliebigen Mengen nachdruckt und den ganzen finanziellen Zinnober manipuliert? Es ist schwer vorstellbar, daß Leute mit einem solchen Einfluß genauso wie alle anderen nur ein paar bunten Scheinchen hinterherhecheln &#8230;
</p>
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				</item>
	<item>
		<title>Von: Soliton 91</title>
		<link>http://www.equinox-net.de/wp/10-04-2007/das-grosse-rechts-links-spiel/#comment-530</link>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2007 14:02:44 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.equinox-net.de/wp/10-04-2007/das-grosse-rechts-links-spiel/#comment-530</guid>
					<description>Juchhu, ich kenne die Antwort.

1. Sie werden vom System zermatscht. Die Gefängnisdirektoren stellen die Regeln auf, die Gefängniswärter achten auf die Einhaltung der Regeln und die Insassen prügeln sich mit den Häftlingen um minimale Vergünstigungen. Wer das nicht akzeptiert, passt einfach nicht ins System. Wer nicht ins System passt, wird natürlich vom Immunsystem ausgeschaltet. 

2. Der lachende Dritte: Cui bono? Meines erachtens gibt es zur Zeit nur einen Maßstab an dem man den Vorteil messen kann: Geld. Wer das meißte davon besitzt hat auch den größten Einfluss. Wer keins hat, will es. Wer bereits ein dickes Bankkonto hat will mehr.

Mein Vorschlagsliste für die lachenden Dritten:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,474868,00.html
und
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,470730,00.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Juchhu, ich kenne die Antwort.</p>
<p>1. Sie werden vom System zermatscht. Die Gefängnisdirektoren stellen die Regeln auf, die Gefängniswärter achten auf die Einhaltung der Regeln und die Insassen prügeln sich mit den Häftlingen um minimale Vergünstigungen. Wer das nicht akzeptiert, passt einfach nicht ins System. Wer nicht ins System passt, wird natürlich vom Immunsystem ausgeschaltet. </p>
<p>2. Der lachende Dritte: Cui bono? Meines erachtens gibt es zur Zeit nur einen Maßstab an dem man den Vorteil messen kann: Geld. Wer das meißte davon besitzt hat auch den größten Einfluss. Wer keins hat, will es. Wer bereits ein dickes Bankkonto hat will mehr.</p>
<p>Mein Vorschlagsliste für die lachenden Dritten:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,474868,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,474868,00.html</a><br />
und<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,470730,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,470730,00.html</a>
</p>
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