Im Zuge der derzeit grassierenden und ziemlich lächerlich anmutenden Klimahysterie höre ich neuerdings in den Medien desöfteren Sätze wie “Können wir die Erde noch retten…” oder “Wenn wir unseren Planeten noch retten wollen, dann …” u.ä.
Entschuldigung, tausendmal sorry, aber Ihr Paranoiker werdet überhaupt niemanden retten, erstrecht nicht diesen Planeten. Denn einige - eigentlich ganz einfache - Zusammenhänge habt Ihr dabei übersehen: (more…)
Den alten Römern schreibt man gern die politische Maxime Divide et impera zu: Teile und herrsche. Und so teilten und herrschten sie tatsächlich viele Jahrhunderte, bis das Römische Reich selbst geteilt und seine Herrschaft vom modrigen Staub der Geschichte hinweggefegt wurde. Die Maxime selbst stammt allerdings nicht aus der Antike, sondern vermutlich aus der Renaissance, vom französischen König Ludwig XI. (mit dem Beinamen “Die Spinne”), der die Devise diviser pour régner prägte.
Schon als Kinder kannten wir ein ähnliches Sprichwort, das weniger gelehrt oder machthungrig klang, aber im Grunde die gleiche lehrreiche Botschaft vermittelte: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Dieser - ebenfalls sprichwörtlich gewordene - lachende Dritte ist eine merkwürdige Gestalt, zieht sie doch einen unverkennbaren Nutzen aus einer Position, die außerhalb zweier anderer gegensätzlicher Parteien liegt. Dabei nimmt der Dritte nur bedingt Einfluß, agiert mehr als Beobachter, Strippenzieher und bedächtiger Wahrer seiner Vorteilsrolle, einer Rolle, die den streitenden Parteien nicht bewußt ist. Er ist derjenige, der Zwietracht und Uneinigkeit sät - und davon profitiert. (more…)