Wie funktioniert Geld?

Die etwas andere Diplomarbeit …
http://de.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ&feature=related

Das Grunzen der Schweine

“Die Lobreden für Ehre, Patriotismus, Wahrheit, Rationalität, Menschlichkeit, Freiheit, Ehrlichkeit, die unsere Schulen, Kanzeln, politischen Versammlungen füllen, gehen ganz unbemerkt in sinnlosen Lärm über (und das trotz des Umstandes, daß man ständig versucht, ihnen ein schönes, ‘künstlerisches’ Gewand zu geben und wenigstens dem Tonfall nach die Verbindung zu den Klassikern herzustellen), und ihre Verfasser sind am Ende kaum verschieden von einer Herde grunzender Schweine.”
(Paul Feyerabend - Erkenntnis für freie Menschen)

Anything goes

Wer sich dem reichen, von der Geschichte gelieferten Material zuwendet und es nicht darauf abgesehen hat, es zu verdünnen, um seine niederen Instinkte zu befriedigen, nämlich die Sucht nach geistiger Sicherheit in Form von Klarheit, Präzision, “Objektivität”, “Wahrheit”, der wird einsehen, dass es nur einen Grundsatz gibt, der sich unter allen Umständen und in allen Stadien der menschlichen Entwicklung vertreten lässt. Es ist der Grundsatz: Anything goes.
(Paul Feyerabend - Wider den Methodenzwang)

Die roten Haare der Neandertaler

Eine wirklich sehr merkwürdige Synchronizität ist mir dieser Tage über den Weg gelaufen und ich möchte es dem Leser überlassen, sich darüber seine eigene Meinung zu bilden.
Sowohl über das Radio als auch über einige Wissenschafts- und Nachrichtenseiten im Internet wurden im Oktober 2007 die Ergebnisse von wissenschaftlichen Untersuchungen an Neandertaler-Knochen bekannt gemacht. (more…)

Die Poesie des Heldentums

Zum Thema deutsche Opfer in Afghanistan, der Einsatz der Bundeswehr in ausländischen Krisengebieten, die Durchhalteparolen und dem ganzen heuchlerischen Geschwafel von Demokratie und Freiheit usw. ist mir eine passende Stelle bei Louis-Ferdinand Céline aufgefallen:

“Die Poesie des Heldentums ergreift besonders unwiderstehlich all diejenigen, die nicht in den Krieg ziehen, und am stärksten jene, die sich gerade enorm am Krieg bereichern. So geht das eben.”
(Reise bis ans Ende der Nacht, Rowohlt-Tb, S. 105)